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2017-06-23

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Székelyvarság

Székelyvarság (ungarisch Székelyvarság, rumänisch Vărşag) ist die allergrößte Gehöft-Siedlung im Komitat Hargita, eine typisch siebenbürger-ungarische Berg-Streusiedlung.

Es liegt nördlich von Seklerodorhellen, auf dem höchsten Horizont der Gegend, auf der Varságer Hochebene. Székelyvarság grenzt im Norden an Gyergyóalfalu und Csomafalva (neben dem Kopf der Nagy Küküllő), im Osten an Zetelaka, im Süden an Oroszhegy und Farkaslaka, und im Westen an Korond und Parajd.

Es liegt 36 km von Seklerodorhellen. Die Gehöfte haben eine fast so große Ausdehnung, wie die Hauptstadt (jetzt ist es 7669 Hektar).

Székelyvarság nicht im Mittelalter als ein Dorf zustande gekommen ist, als die anderen Ortschaften der Gegend, sondern im Jahre 1907 wurde es aus den diffusen Farmen der Almen von der Siedlung Oroszhegy zustande gekommen. Die meiste Familie in Székelyvarság hat eine Oroszhegyer Herkunft.

Székelyvarság wurde in 1907 zu einer verwaltungsmäßig selbstständigen Siedlung, aber sein Name war 1902-1909 noch Varságtisztás. Das Ungarische Königliche Innenministerium wechselte den Namen der Siedlung zu Székelyvarság.

Die ersten Schulen wurden zwischen 1882 und 1885 an die Zentralstelle der Siedlungen gebaut. Später, in 18934 wurden die Tisztáser Schule, das Lehr-Haus und die heutige Nagykúter Schule gebaut.

Székelyvarság hat ein großer Vorteil: die letzten Jahren hatten keinen Einfluss auf die Gewohnheiten der Bevölkerung, sie wurden nicht entwurzelt, und bewahrten ihre jahrhundertalte Bräuche. Die Industrie und die Zivilisation verschmutzten die Siedlung und ihre Umgebung nicht.

Die Naturschätze der Gemeinde sind außerordentlich: ganz sauberer Boden, Wasser und Luft. Die Pflanzen-, und Tierwelt ist vielfältig, viele seltene Pflanzen-, und Tierarten sind hier zu beobachten.

Volksbauweise, charakteristische Varságer Volkstracht sind hier zu finden, traditionelle Holzbearbeitung, Schindel-Machen Fass-Bindung sind heute auch noch lebendige Gewebe, Ackerbau mit traditionellen Werkzeugen und Methoden, Flechten, Webe und Näherei sind hier noch zu finden, die Bräuche, die sich an den denkwürdigen Tage von Székelyvarság knüpfen, sind noch gefeiert.

Foto: Csender Gyula:

 

 

 

 

 

Foto: Dobai Emőke

 
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